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Schwerpunkte



Sinneserfahrung

Kinder haben eine ausgeprägte Sinneslust!
Sie benötigen eine Umgebung, die vielfältige
Anreize zur Schulung aller Sinne bietet!

Kinder lernen durch sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen; sie müssen sich bewegen und ausprobieren können, um sich selbst und ihre Umwelt im wahrsten Sinne des Wortes zu be-„greifen“. Nie wieder ist die Schulung der Sinne so wichtig wie in den ersten Lebensjahren. Die Neugier des Kindes ist groß, das Gehirn noch plastisch und „erfahrungshungrig“

Die Stimmulation sämtlicher Sinne ist nötig, damit sich das Gehirn entwickelt und eine Struktur bildet, die Wahrnehmung verarbeiten kann. Je vielfältiger die Anreize, desto mehr Schaltstellen, Synapsen werden entstehen. Gerade das Leben in der Natur bietet eine Fülle von Sinnesanreizen.

Von unschätzbaren Wert ist das Erleben der Stille im Wald, es führt zur Ruhe, Konzentration und innerer Stabilität, macht sensibel für feinste Geräusche und Vorgänge sowohl in der Natur, wie auch im eigenen Körper.

Den Geruch der Natur wahrzunehmen, gehört genauso dazu wie der Tastsinn, der weiche Boden, Rinde, glatte Steine, aber auch Wind und Kälte, Nässe und Wärme werden wahrgenommen. Die differenzierte Wahrnehmung des Auges wird z.B. im Frühjahr deutlich, wenn in der Natur eine Vielzahl von verschiedenen Grüntönen zu erkennen sind.



Bewegung

Kinder haben ein großes Bewegungsbedürfnis!
Sie benötigen eine Umgebung, in der sie ihren
natürlichen Bewegungsdrang voll ausleben können.

Bis weit in die Grundschulzeit läßt sich in der Regel bei jedem Kind ein hohes Maß an Bewegungsdrang beobachten. Im Sich- Bewegen sehen Entwicklungsforscher die fundamentale Voraussetzung für Spracherwerb und abstraktes bzw. mathematisches Denken.
Entsprechend der Zeit, in der das Gehirn gegenüber den Wahrnehmungseinwirkungen am aufnahmefähigsten ist, veranlaßt ein innerer Antrieb das Kind dazu aktiv zu sein.

Rennen, springen, hüpfen, rollen, klettern, schaukeln, balancieren machen jetzt besonders Spaß. Jedes Kind wählt seine Entwicklungsstand entsprechend die Schwierigkeiten einen Bewegungsspieles selbst, erfolgreich auf einem Baumstamm zu balancieren oder hochzuklettern stärkt das Selbstbewußtsein und motiviert den nächsten Schritt in der eigenen Entwicklung zu machen.

Hat das Kind genügend Raum seine Grobmotorik zu entwickeln, wird es auch im Wald seine feinmotorischen Fähigkeiten fördern können, z.B. beim Flechten einer Blumenkette, Malen mit Stöcken, Spielen mit Zapfen und Steinen, Sägen und Schnitzen...



Das Spiel


Kinder haben das Bedürfnis mit anderen Kindern zu spielen!
Sie benötigen den intensiven Kontakt zu anderen Kindern,
um soziales Verhalten zu erlernen.


Das „Vorschulkind“ benötigt besonders das freie Spiel. Hier kann es üben, über seine Grenzen zu gehen, Verantwortung zu übernehmen, Spannungen auszugleichen, Konflikte auszutragen, Geduld mit anderen zu haben.

Spiel bedeutet Lebensaneignung. Kinder, die viel und ausgiebig spielen, werden in ihrer Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmung- und Beobachtungsfähigkeit, Belastbarkeit, Sprechfähigkeit und Intelligenz gefördert.

Der beste Raum dafür ist die Natur. Sie ist der Ursprung allen Lebens und mit den Begebenheiten der Natur wird der Bezug dazu hergestellt.
Erfahrungen werden aus erster Hand und mit allen Sinnen gemacht.

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